Ankommen

Seit neun Tagen bin ich nun in Cádiz und muss sagen, dass es eine wunderschöne, kleine Stadt ist. Man kann sich in den vielen kleinen Gassen verlieren, die Kathedrale mit ihren Kuppeldächern und die vielen alten Gebäude mit ihren Türmen bewundern – in der Altstadt gibt es insgesamt 129 davon. Sie gehörten damals Kaufleuten, deren Bedienstete von dort Ausschau nach Handelsschiffen halten konnten. Oder man setzt sich mit einem Buch in ein beliebiges Café an eine der vielen Plazas. Natürlich kann man den Tag auch, wie die meisten Touristen, am Stand verbringen, wobei ich den „Playa Victoria“ bevorzuge, den Strand der Einheimischen. Er ist trotz Urlaubszeit nicht überfüllt und weitläufiger. Das klare Wasser mit den kleinen, durchsichtigen Fischen, die man aufgrund des Wellengangs kaum erkennen kann, bietet besonders in Zeiten, die das Thermometer auf über 40 Grad ansteigen lassen, eine Erfrischung und manchmal die einzige Möglichkeit, den Tag einigermaßen fit zu überstehen. Beeindruckender als die Architektur der Gebäude oder der Sandstrand sind für mich aber die Begegnungen mit den Menschen. Menschen mit interessanten Lebensläufen. Die auf Reisen sind oder zum Arbeiten nach Cádiz kommen. Die sich in die Stadt verliebt haben und hergezogen sind oder bereits seit Jahrzehnten hier wohnen. Diese Begegnungen sind für mich wichtiger als alles andere.

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Zweckgemeinschaft
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Die Kathedrale
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Dachterrasse
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Ausblick vom Torre Altavira

 

 

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Lisa Schultze -Marg sagt:

    Liebe Anne,
    ich habe gestern bei unserem „Stammtisch“ zu ersten Mal von deinem Blog gehört und eben gerade stundenlang begeistert gelesen und Bilder betrachtet. Ich finde es so toll, was du machst. Dieses Ausbrechen, diese Suche nach sich selbst und nach Abenteuern hat mich auch ein Leben lang begleitet, ganz alleine war ich allerdings nur einmal 5 Wochen unterwegs (Holland, Frankreich, Spanien, Italien – Interrail mit 22).
    Du schreibst so wunderbar, dass ich denke, du solltest deine Berichte und Ansichten als Buch veröffentlichen. Ich werde es bestimmt lesen.
    Lisa Schultze – Marg, die „Nachbarin“ aus der Alten Hafenstraße

    Gefällt 1 Person

    1. Anne Leohold sagt:

      Daaanke! Ich habe übrigens im Dezember auch ein wenig in deinem Buch gelesen und konnte deine Erfahrungen total gut nachvollziehen. Es hat mich so sehr an meinen Jakobsweg erinnert. Echt toll, was ihr da gemacht habt. Liebe Grüße!

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